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Behandlung von Bandscheibenvorfällen. Bandscheiben therapie

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Behandlung von Bandscheibenvorfällen

            Vertebrorevitologie (Rehabilitation der Wirbelsäule)

           Interview mit Doktor, I.M.Danilov,dem Autoren der Methode Vertebrorevitologie

Wie aktuell ist heute das Problem der Verschleißerkrankung  der  Wirbelsäule?

Man trifft selten einen Menschen, der sich nie auf Rückenschmerzen beschwert hat. Heute gehören die Erkrankungen der Wirbelsäule zu den am meisten verbreiteten Krankheiten weltweit. Nach Angaben von Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erreichen die Erkrankungen des Muskel-Knochen-Systems und des Bindegewebes (einschließlich degenerativ-dystrophische Erkrankungen der Wirbelsäule) in entwickelten Ländern Ausmaß einer Pandemie und stellen ein ernstes medizinisches Problem dar. 50% bis 80% der sozial aktiven Bevölkerung (30 bis 60 Jahre alt) leiden an Schmerzanfällen im unteren Lendenbereich mit vorübergehender Arbeitsunfähigkeit. Schmerzen im unteren Rückenbereich sind (Syndrom der Lendenwirbelsäule) ist der zweithäufigste Grund (nach Infektion der Atemwege), einen Arzt aufzusuchen.

Welche Behandlungsarten der Verschleißerkrankung  der  Wirbelsäule  gibt es heute?

Heutzutage gibt es sowohl konservative als auch operative Behandlungsarten der Wirbelsäule und Behandlung von Bandscheibenvorfällen. Diese Methoden der konservativen und chirurgischen Behandlung der Degenerative Veränderungen  aus Bandscheibe  der Wirbelsäule führen zur Beseitigung von Folgen des degenerativ-destruktiven Prozesses in bewegenden Segmenten der Wirbelsäule. Eine längere konservative Behandlung von Patienten mit Verschleißerkrankung  der Wirbelsäule mit Anwendung solcher Methoden, wie Physiotherapie und Traktion, führt zur Veränderung des gelben und des hinteren Längsbandes, dessen Hypertrophie und Verknöcherung, zur Entwicklung der Spondylose und Spondylarthrose, wodurch Spinalkanalstenose im Bereich der Bruchpforte und radikulärer Syndrom verstärkt werden. Gleichzeitig kann die Chirurgie der Verschleißerkrankung  der  Wirbelsäule kann nicht zu Methoden der pathogenetischen Behandlung der Krankheit gezählt werden. Die Notwendigkeit eines chirurgischen Eingriffes zeigt die Haltlosigkeit der modernen konservativen Therapie der Degeneration von Bandscheiben.

Was bedeutet Vertebrorevitologie und was war der Grund der Entwicklung dieser Methode?

Im Zusammenhang mit den oben genannten Problemen ergab sich die Notwendigkeit für die Entwicklung einer effektiven Methode der Behandlung von Degenerative Veränderungen  aus Bandscheibe  der Wirbelsäule, welche sich auf die Beseitigung von Ursachen der Krankheit und nicht ihrer Folgen gerichtet ist. Genau diese Methode ist die Methode Vertebrorevitologie. Vertebrorevitologie – ist die Methode der manuellen Korrektur, deren Hauptziel ist es, die Optimierung von Bedingungen für die Aktivierung der reparativen Reaktion, welche sich nach eine vollständige Reparatur von Gewebe der degenerierten Bandscheibe, welche durch die Extrusion des Gallertkernes erschwert ist (Prozess des Bandscheibenvorfalles) bis zur vollständigen Restitution. Diese Therapiemethode wurde zunächst als eine Alternative zur Operation bei Bandscheibenvorfällen geplant. Bei MRT-Untersuchungen der Patienten, welche auf diese Weise behandelt wurden, wurde Regeneration der Bandscheibenhöhe bis zur anatomischen Norm mit nachfolgender Differenzierung der Struktur des Gallertkernes und Regeneration der biomechanischen Funktion des Bewegungssegmentes festgestellt. Diese Tatsache hat die Aufmerksamkeit auf die Untersuchung von MTP-Dynamik der Regeneration der Struktur der Bandscheibe fokussiert. Die Analyse der Ergebnisse von MTP-Dynamik der Wiederherstellung der Struktur der Bandscheibe während der Behandlung hat das Gesetz der vollständigen Regeneration von beliebigem Gewebe im Körper bestätigt. Wenn die Degeneration der Bandscheibe noch nicht komplett ist, gibt es Stadien des destruktiven Prozesses, wo auch die vollständige Regeneration der Bandscheibe möglich ist.

Ist es möglich den Menschen zu helfen, welche schon eine Operation an der Wirbelsäule hatten und haben jetzt wieder Schmerzen?

Behandlung von BandscheibenvorfällenBehandlung von Bandscheibenvorfällen

Ja, die Stärke von Vertebrorevitologie ist die Tatsache der Regenerierung der Struktur der Bandscheibe auch nach wiederholten Operationen auf eine und derselben degenerativ veränderten Scheibe, bei nach der Operation wiederauftretender Extrusion der Elemente des Gallertkernes in den Wirbelkanal. Das hat eine große psychologische Bedeutung für Patienten, die schon mehrere Operationen aufgrund von Rückfällen hatten und sich deswegen in depressiven Zustand befinden, da es wieder den Glauben des Patienten an die endgültige Erholung, an die Rückkehr zum normalen Leben bzw. zum Berufsleben.

Die Grundlage von Vertebrorevitologie sind die Prinzipien:

- Erstens – „Primum non nocere“ „Vor allem kein Schaden errichten“;

- Zweitens – strukturell-funktionale Einheit des motorischen Segments der Wirbelsäule;

- Drittens — die Gesetze der Biomechanik der Wirbelsäule;

- Viertens — das Gesetz der Regenerierung von Körpergeweben.

Die Wirbelsäule ist ein einziges funktionsfähiges System. Biomechanische Besonderheiten der Struktur der Wirbelsäule harmonisieren die äußeren Belastungen. Das Konzept von Stress von Hans Selye ermöglicht es die Störungen der biomechanischen Funktion der Wirbelsäule als „Adaptionskrankheit“ zu betrachten. Bei der Pathologie der motorischen Segmenten der Wirbelsäule wird die harmonische Bilanz zwischen der auf sie einwirkenden Belastungen und der Fähigkeit der Wirbelsäule sie zu dämpfen zerstört. Unter der Belastung sind sowohl physische als auch psychische Belastungen gemeint. Die Mehrkomponenten-Struktur der Wirbelsäule bewirkt zahlreiche Anzahl ihrer Krankheiten. Von der biomechanischen Position ist die Wirbelsäule – eine Konstruktion, welche eine große Festigkeitsreserve, aber auch Schwachstellen der größten Belastung und Deformation hat. Wenn das funktionale System eine optimale Adaption hat, dann dämpft es die Belastungen. Bei Vorhandensein der veranlagten Faktoren kann das funktionale System ihre adaptive Fähigkeit verlieren, was mit der Zeit zur Pathologie führt. Jede Behandlung ist im Grunde – die Beschaffung der Voraussetzungen für die Regenerierung des Organismus. Die Methode Vertebrorevitologie schafft die Voraussetzungen für die Regenerierung der pathologisch verkleinerten Elemente des motorischen Bereiches der Wirbelsäule und reduziert den Deformationsgrad der Wirbelsäule bei Skoliose. Die Basis der Methode ist die Aufgabe – schaffen die Bedingungen für günstige trophische und regenerative Prozesse im Gewebe der Bandscheibe, was im Endeffekt zuerst zur Stabilisierung des Zustandes und später zur Regenerierung der strukturellen Einheit der Scheibe bis zur anatomischen Norm.

Was bedeutet es, die Bedingungen zu schaffen?

Beschädigte Bandscheibengewebe können regenerieren, aber dafür benötigen sie optimale Bedingungen. Die Methode Vertebrorevitologie ermöglicht es diese Bedingungen auf Kosten der schrittweisen dosierten Streckung der Wirbelsäule und Entstehung einer Klammer auf Kosten der Gelenke und der Bänder der Wirbelsäule. Dies ist eine einfache und zuverlässige Methode, da sie auf den Gesetzen der Mechanik beruht und ermöglicht es die Belastung auf das motorische Segment der Wirbelsäule während der Manipulation zu dosieren. Die Patienten werden mit Techniken der genau dosierten physischen Wirkung (manueller Kontakt) unmittelbar an der Läsionsstelle der Wirbelsäule und der umgebenden Gewebe behandelt. Dies wird durch eine teilweise Entspannung der Gelenke der Wirbelsäule erreicht. Nachfolgende schrittweise Korrektur durch den Einsatz von Stützzentren des motorischen Segmentes der Wirbelsäule und durch die Hebelwirkung ermöglicht es, die Gelenke in vorgegebene Stellung zu transposieren. Danach werden die Gelenke durch die reflektive Reaktion des Muskel-Gelenk-Apparates des motorischen Segmentes. Schrittweise Transposition der Gelenke reduziert den Krümmungswinkel der deformierten Wirbelsäule und schafft somit die Bedingungen für die Regeneration der Bandscheibengewebe und Wiederherstellung der normalen funktionalen Verbindungen in der Wirbelsäule.

Und wie lange dauert die Behandlung z.B. eines Bandscheibenvorfalls?

Die Dauer der Bandscheibenvorfall Behandlung bei der gestörten Struktur der Bandscheibe variiert von 8 bis 14 Monaten und hängt von der individuellen Regenerationsfähigkeit und des Grades des degenerativ-destruktiven Prozesses. Der Behandlungskurs beträgt 24 Behandlungen (täglich oder alle 2 Tage) mit einer nachfolgenden Pause von 1 bis 3 Monate. Für die vollständige Regenerierung der Bandscheibengewebe bis zur anatomischen Norm werden 2–3 Kurse benötigt mit den Pausen dazwischen. Es ist nicht zu empfehlen das Tempo der Regenerierung der Struktur der Bandscheibe zu erzwingen, da bei angespannter Synthese viele, neu synthetisierten Moleküle von Glykosaminoglykanen (von deren auch die Hydrophilie des Gallertkernes abhängt) behalten die Merkmale der biologischen Unreife. Bei MRT-Kontrolle der Dynamik der Behandlung wird folgendes festgestellt: nach dem ersten Kurs (24 Behandlungen) wird ein Rückgang der Extrusion der Komponente des Gallertkernes beobachtet. Zum Beispiel bei einer Patientin, die schon 2 Operationen des Bandscheibenvorfalls hatte, hat sich nach dem ersten bandscheiben behandlung Kurs das Rausragen des Bandscheibenvorfalls von 9,5 mm auf 5,6 mm in linearen Abmaßen und von 15mm auf 12mm in der Quer-Abmaßen reduziert hat, die Höhe der Bandscheibe hat sich vergrößert. Nach 2–3 Kursen bandscheibenvorfall therapie hat sich die anatomische Einheitlichkeit und Höhe der Bandscheibe wiederhergestellt. Eine homogene strukturelle Masse in der Bandscheibe ist sichtbar geworden. Nach 9–14 Monate nach der Behandlung bei der MR-Tomographie stellt sich die Differenzierung des Gallertkernes ohne Anzeichen auf die Degeneration fest, was auf eine vollständige Regeneration der Bandscheibe hinweist.

Und das letzte. Bitte sagen Sie mir bitte, ob Sie mit der Meinung vieler Experten, die behaupten, dass die Verschleißerkrankung  der  Wirbelsäule
 eine Folge der Bewegung auf zwei Beinen ist, einverstanden sind?

In der Tat, solche  Meister der Medizin wie Popelyansky, Beadle, De Palma, Rothman und andere verweisen auf die evolutionäre Minderwertigkeit der menschlichen Wirbelsäule. Nach dieser Meinung, während der Phylogenese der Säugetiere hat die menschliche Wirbelsäule keine bedeutenden strukturellen Veränderungen erfahren. Aber in einem relativ kurzen Zeitraum haben sich die Funktionalitätsbedingungen der Wirbelsäule aufgrund der vertikalen Stellung der menschlichen Körpers grundlegend verändert. Es gibt ein Sprichwort „Verschleißerkrankung  der Wirbelsäule – ist die Rache für den Gang aufrecht“. Außerdem weisen die Forscher auf ungünstige anatomische Merkmale der Bandscheibe, die zur Pathologie veranlagen: keine Nerven in der Bandscheibe, Schwäche des hinteren Bereiches des Faserringes, Avaskularität der Scheibe, niedriges Niveau der physiologischen Regeneration der Gewebe der Bandscheibe. Ich persönlich würde gerne wissen, die Wirbelsäule welches Säugetieres betrachten sie als voll entwickelt? Haben Tiere nicht aus Verletzungen des Verschleißerkrankung  der  Wirbelsäule? Warum wird es dann angenommen, dass der Mensch höchste Stufe in der Entwicklung der Säugetiere ist? Im Laufe der Evolution haben nicht gut genug angepasste Lebensformen verschwunden. Und wenn der Mensch eine evolutionär gesehen junge Art der Säugetiere, ist es möglich, dass seine funktionale Systeme sich weiter entwickeln? Warum wird die anatomische Struktur der menschlichen Wirbelsäule als minderwertig behandelt? Die scheinbaren Unregelmäßigkeiten in Einzelheiten ergeben eine Perfektion im Ganzen. Biomechanische Struktur der menschlichen Wirbelsäule, die Belastbarkeitsreserve seiner einzelnen Elemente, unbegrenzte regenerative-reparative Fähigkeiten des Gewebes bestätigen die Weisheit der Natur und die Tatsache, dass das was zu Schwachstellen gezählt wird sich als Stärke ergibt. Möglicherweise muss man sich von Denkstereotypen in wissenschaftlichen Forschungen und von unbegründeten, vorgefassten Meinungen distanzieren. Und zuerst eine Frage stellen – warum ist das passiert? Sie können nicht die fehlenden Kenntnisse durch die Beschuldigung der Natur in Unvollkommenheit ersetzen. Zu diesem Anlass hat sehr treffend ein britischer Biologe Francis Crick, der zusammen mit einem US-Amerikanern D. Watson das Geheimnis der DNA-Struktur enthüllt hat, formuliert: „Wir sehen keinen Weg von der Ursuppe zur natürlichen Auslese. Daraus kann man schließen, dass der Ursprung des Lebens ein Wunder ist, aber das beweist nur unsere Unwissenheit“.

Die Grundlage von Vertebrorevitologie sind die Prinzipien:

- Erstens – „Primum non nocere“ „Vor allem kein Schaden errichten“;

- Zweitens – strukturell-funktionale Einheit des motorischen Segments der Wirbelsäule;

- Drittens — die Gesetze der Biomechanik der Wirbelsäule;

- Viertens — das Gesetz der Regenerierung von Körpergeweben.


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